HNO (Hals-Nasen-Ohren)
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Nasendusche

Der Gebrauch der Nasendusche ist eine gute Vorbeugung gegen Schnupfen, hilft verstopfte Atemwege zu öffnen und ist „Wellness“ für das Wohlbefinden. Ausprobieren lohnt sich!

Eine Nasendusche kann ich nur empfehlen. Am Anfang ist es etwas ungewohnt, aber es lohnt sich auf jeden Fall auszuprobieren. Ich benütze sie nach Gutdünken und fühle mich danach immer sehr gut. Es gibt Leute, die eine tägliche Nasendusche empfehlen. Ich kann mir vorstellen, dass das angenehm ist, aber für mich ist das zuviel.

Wie geht man vor:
Als erstes kauf Dir eine Nasendusche. Die gibt es in jeder Apotheke in verschiedenen Ausführungen.

Du brauchst:
1 Nasendusche
1 Sachet mit Natursalz

Die Anwendung einer Nasendusche erklärt sich praktisch von selbst. Den Nasenduschenbehälter mit lauwarmen Wasser füllen und das Natursalz hineingeben. Hat sich das Salz gelöst (gründlich schütteln!), setze den Nasenaufsatz an ein Nasenloch an. Öffne den Mund, beuge den Kopf nach vorne über das Waschbecken und neige ihn zur Seite. Anschließend lasse die Vorrichtung, mit der vorher die Lösung im Behälter zurückgehalten wurde, los. Das Salzgemisch fließt über das eine Nasenloch hinein und über das andere wieder ab.

Diese Dinge sind bei jedem Typ Nasendusche wichtig:

  • Gute Hygiene: Die schützt dich vor Krank­heits­erregern. Wasche die Nasendusche vor und nach jedem Gebrauch mit warmem Wasser aus. Lasse sie gut trocknen, möglichst kopf­über. Reinige sie ab und zu intensiv, zum Beispiel im Geschirrspüler oder durch Auskochen und beachte die Gebrauchsanweisung. Ich kaufe nach einem Jahr eine neue Nasendusche.
  • Sanfter Fluss: Öffne beim Spülen den Mund. Sonst läuft die Lösung in den Rachen. Passiert es doch,  dann spuck es aus. Kommt die Lösung durch ein Nasenloch nicht durch, spüle erst durch das andere. Oder drücke, wenn möglich, sanft auf die Wände der Nasendusche. Hilft beides nicht, breche ab. Vielleicht gelingt es erst nach mehreren Versuchen oder nach einer Rück­sprache mit Deinem Arzt.
    Korrekte Flüssig­keit: Die Spüllösung muss 0,9 Gramm Salz (Natrium­chlorid) pro 100 ml Wasser enthalten. Die Lösung kann man im Handel kaufen.

Güns­tiger lässt sich die Lösung mit Salz herstellen – am besten mit nasenschonendem Salz ohne Jod, Fluorid, Trenn­mittel oder Riesel­hilfen wie Natrium­ferrocyanid (E 535). Die richtige Menge beträgt 4,5 g Salz(etwa ein Teelöffel) auf einen halben Liter kochendes Wasser. Eine solche Lösung enthält umge­rechnet 0,9 Prozent Salz. Eine nied­rigere oder deutlich höhere Salz­konzentration kann die Nasen­schleimhaut schädigen und brennt in der Nase. Die heisse Salzlösung lasse so erkalten, dass es Dir angenehm erscheint.

Stelle die Nasenspüllösung immer frisch her. Ich benütze meist Himalayasalz, aber Meersalz eignet sich auch. Hast Du medizinische Problem, dann frage Deinen Arzt.

Viel Erfolg!

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